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Die Reise für das Leben und ein Netz der Rebellion

Veranstaltungszelt

Ende 2020 kündigten die Zapatistas – indigene, sich autonom regierende Rebell*innen aus Mexiko – die “Reise für das Leben” an: Sie wollen die fünf Kontinente bereisen. Im Sommer und Herbst letzten Jahres bereisten sie und andere indigene Rebell*innen des Nationalen Indigenen Kongress (CNI) zuerst Europa. Für ihre Reise wählten sie symbolträchtig das 500. Jahr nach der angeblichen Eroberung Mexikos und machten damit klar: “Wir wurden nicht erobert!”. Die mexikanischen Indigenen verließen für dieses historische Unterfangen erstmals Mexiko, viele sogar zum ersten Mal ihren Landkreis.

Das Ziel der Reise ist es, die Kämpfe von unten und links hier in Europa und weltweit durch Zuhören und Austausch kennenzulernen. Auch wollen die “Compas” den “Samen der Rebellion” weitertragen, uns aufwecken, damit wir uns angesichts der globalen Zerstörung durch den Kapitalismus organisieren und zusammenzuschließen. Sie möchten eine weltweite Vernetzung der Kämpfe von links und unten anstoßen, um uns gegenseitig zu unterstützen, um voneinander zu lernen und koordiniert Widerstand leisten zu können!

Durch die Organisisation dieser Reise ist eine bundes- und europaweite Vernetzung verschiedenster Gruppen und Kollektive entstanden. Dieses “Netz der Rebellion” soll nun weiterbestehen und wachsen, soll uns verbinden, den Kontakt zu den Indigenen in Mexiko aufrechterhalten und uns stark machen! Viele Regionalvernetzungen arbeiten bereist an neuen Zielen oder finden Möglichkeiten, dieses Netz zu gestalten und zu organisieren.

In unserem Vortrag erklären wir, wer uns da eigentlich besucht hat, wir werden kurze Einblicke geben, welche Erkenntnisse wir aus der Reise gezogen haben (viele!) und wie der aktuelle Stand in der daraus hervorgegangenen Vernetzung ist.

 

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